Hanhart - der Zeitgeist im Motorsport

 

Was haben die Uhrenmarke Hanhart und Profirennfahrer Mr. Hayabusa gemeinsam? Beides sind wohlbekannte Namen, die eine große Passion teilen: den Motorsport.

Sie sind gewissermaßen motorsportliches Urgestein. Das Wortspiel "Urgestein - Uhrgestein" drängt sich in diesem Zusammenhang förmlich auf, soll aber an dieser Stelle nicht überstrapaziert werden.

Vielmehr soll es um Motorsportgeschichte gehen. Der Kampf um Meter und Sekunden ist so alt wie das motorisierte Kraftfahrzeug selbst - ebenso alt ist der Wunsch, die Zeiten exakt zu messen, die Rennfahrer aller Generationen in den Asphalt der Rennstrecken gebrannt haben. Die Augen aller Beteiligten - ob Rennfahrer, Techniker oder Boxencrew - sind dabei auf ein Werkzeug gerichtet, das exakt und unbestechlich darüber Auskunft gibt, ob sich Aufwand und Einsatz letztendlich gelohnt haben: die Stoppuhr. Auf vielen Exemplaren stand früher und steht heute noch der Name Hanhart als Synonym für Zuverlässigkeit und Präzision.

 

Hanhart ist ein echter Pionier, wenn es um Zeitmessung geht. Der 1882 gegründete deutsche Uhrenhersteller brachte 1924 die weltweit erste preislich erschwingliche Stoppuhr auf den Markt. Eine Revolution, denn vorher gab es nur die sündhaft teuren Schweizer Exemplare.

Als die Chronographen im Taschenuhrformat sich verkleinerten und als Armbanduhren ans Handgelenk wanderten, war Hanhart federführend dabei. Viele Piloten verdanken den berühmten Fliegerchronographen aus Deutschland die gesunde Rückkehr von ihren Flügen, denn die Präzisionszeitmesser erlaubten eine genaue Berechnung des Treibstoffbedarfs. Ärzte und medizinisches Pflegepersonal benutzen Hanhart-Chronographen zur Pulsmessung.

 

Mit den 1970er Jahren brachte die Ära der elektronischen Zeitmessung für viele Hersteller mechanischer Armbanduhren massive geschäftliche Einbrüche. Hanhart gelang eine gesunde Gratwanderung zwischen klassischer Uhrmacherkunst, Hightech-Zeitmessung und modernem Lifestyle - die Marke ist heute sowohl bei den Liebhabern mechanischer Uhrenkunstwerke als auch auf dem Gebiet der modernen Präzisionsstoppuhren gleichermaßen beliebt und kompetent.

 

Die Interessen und Sympathien von Hanhart und dem deutschen Profirennfahrer "Mr. Hayabusa" Elmar Geulen berühren sich genau dort, wo Hanhart seit Jahrzehnten zuhause ist: an der Rennstrecke. Der Rockstar des deutschen Motorradrennsports ist vor allem bekannt durch seine spektakulären Weltrekorde, bei denen oft Bruchteile von Sekunden eine Rolle spielen.

"Hanhart-Stoppuhren gehören solange ich denken kann zur Ausrüstung meiner Teamkollegen. Eine Marke, die einfach zum Motorsport dazugehört" sagt der 5fache Deutsche Meister und mehrfache Weltrekordler. Und schmunzelnd fügt er hinzu: "Dass ich ein Freund und Liebhaber schöner mechanischer Armbanduhren bin ist auch bekannt. Ein weiterer Grund, der mich mit Hanhart verbindet. Der Primus Diver's Chronograph passt perfekt zu mir: Präzise, cool - und ein bisschen verrückt."